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nach Jacques Offenbach

Orpheus in der Unterwelt
2018

 

Masken


Schauspiel nach der berühmten Operette

 

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Datum der
Aufführung

8. Juni 2018
9. Juni 2018

 

Ort

Salmen

Stufe

Theater-AG der Oberstufe

Mitwirkende

Dana Bönte, Tessa Bönte, Marlene Decker, Melina Egg, Eva-Maria Hranovski, Tobias Kropp, Anne Matthes, Baptist Orb, Alexander Rummel, David Schiebel, Anna Vitiello, Olivia Viviani, Natalie Wendling, Rosa Zink, Jessica Zweier
Liah Greuter, Selina Hug, Leonie Kimmig, Marlene Kreisz, Michelle Kreschek, Michelle Lienhard, Lena Mollitor, Vanessa Popov

Regie

Hansjörg Haaser

Regieassistenz

Silke Herbert

Musik/Ton

Hansjörg Haaser

Choreographie

Julia Kircher, Ballettstudio Tanzschule Wegel Offenburg

Technik

Torben Ahrens (Kulturbüro), Linus Brüstle, Tom Burg, Max Teufel

Maske

Silke Herbert

Kostüme

Silke Herbert

Requisiten

Silke Herbert

Text

Eigene Bearbeitung des Originaltextes (Hansjörg Haaser)

Zum Stück

Wer kennt nicht den antiken Mythos vom Künstler Orpheus, der seine Frau Eurydike durch einen Unfall verliert? Da er sie aber innig liebt, versucht er durch seine Kunst das Unmögliche, nämlich seine Frau aus dem Schattenreich zurückzugewinnen, was er auch beinahe erreicht hätte. Die Macht der Liebe, der Kunst und letztlich des Todes – das sind die bestimmenden Themen der antiken Sage.
Dieses innig-idyllische Bild wird in der Operette »Orpheus in der Unterwelt« von Jacques Offenbach aber völlig auf den Kopf gestellt. Orpheus und Eurydike hassen sich und wollen sich trennen, jeder hat einen anderen Partner, Orpheus die Nymphe Chloe, Eurydike den Schäfer Aristeus, der sich als Unterweltsgott herausstellt und Eurydike ins Schattenreich entführt. Orpheus freut sich darüber, dass seine »Alte endlich der Teufel geholt hat«, und ist nur auf massiven Druck der Öffentlichen Meinung bereit, die Götter um die Rückgabe der Gattin zu bitten.
Aber die Götterwelt sieht bei Offenbach auch nicht anders aus. Pluto hält Eurydike heimlich gefangen, und Jupiter gerät wegen seiner ständigen Affären bei seiner Gattin Juno und den anderen Göttern sofort in Verdacht, der Täter gewesen zu sein. Zudem revoltieren die Götter gegen den »Göttervater«, weil er alle schönen Seiten des Götterlebens nur für sich beansprucht. Daher glaubt Jupiter, sein schlechtes Ansehen zu verbessern, als er sofort befiehlt, Eurydike zurückzugeben, nachdem sich herausgestellt hat, dass Pluto der Täter war. Um die Sache endgültig zu regeln, machen sich alle auf »in die Unterwelt«.
Dort aber erweist sich Jupiter erneut als Frauenheld und macht sich an Eurydike heran, was ihn in Konflikt zu Pluto bringt. Pluto erinnert den Göttervater an sein Versprechen, Eurydike an Orpheus zurückzugeben. Als Jupiter nicht anders kann, stellt er aber für die Rückkehr eine Bedingung, von der er weiß, dass sie nicht erfüllt wird. So freut sich Orpheus, dass er seine Frau endgültig los ist und er alleine zur Oberwelt zurückkehren kann, und Eurydike löst sich von allen Ansprüchen der Männerwelt und findet am Ende ihren eigenen Weg.
Das Stück enthält alles, was ein lebendiges Lustspiel ausmacht: Herrscherkritik, Revolte gegen Mächtige, Liebe, Eifersucht und Hass, Sehnsucht nach Lebensfreude und nicht zuletzt am Ende die individuelle Entscheidung einer emanzipierten Frau. Untermalt wird das Ganze von der Operetten-Musik Offenbachs, die ihren Höhepunkt in dem berühmten fulminanten »Galop infernal (Cancan)« findet. 


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