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nach Nestroy:

Der böse Geist
Lumpazivagabundus
2014

 

Masken

nach Nestroy: Lumpazivagabundus

Ein Spiel von Gut und Böse -
im Reich der Feen und der Menschen

 

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Datum der
Aufführung

22. Mai 2014
23. Mai 2014

Lumpazivagabundus - nach Nestroy

Ort

Salmen

Stufe

Theater-AG der Mittelstufe

Mitwirkende

Benedikt Baran, Violetta Belaev, Tessa Bönte, Melina Egg, Marie Engel, Mathilde Gourlan, Maximilian Graf, Léonie Héluin, Eva-Maria Hranovski, Tobias Kropp, Jennifer Kühne, Ricarda Link, Anne Matthes, Moritz Meinke, Hannah Schork, David Schiebel, Leonie Schulz, Olivia Teufel, Anna Vitiello, Natalie Wendling, Leah Wildenmann, Jessica Zweier

Regie

Hansjörg Haaser

Musik/Ton

Hansjörg Haaser

Kostüme

Ursula Engel

Choreographie

Julia Kircher, Ballettstudio Tanzschule Wegel Offenburg

Technik

Erik Eisinger, Christopher Kepes

Text

Eigene Bearbeitung des Nestroy-Originaltextes (Hansjörg Haaser)

Der Text ist in gedruckter Form bei mein-theaterverlag veröffentlicht
http://www.mein-theaterverlag.de/3020-der-boese-geist,-lumpazivagabundus-25-52-rollen.html

Zum Stück

Ein epischer Erzähler stellt die Hauptperson vor: Lumpazivagabundus ist ein böser Geist, der sowohl in der Feenwelt als auch in der Menschenwelt Unruhe stiftet und alle Wesen zu schlechtem Handeln verleitet.
Vor dem Thron der Feenkönigin Stellaris beklagen sich daher die Zauberer Mystifax und Miranda, dass Lumpazivagabundus ihre Kinder zu schlimmen Taten angestiftet habe: Sie betrügen, trinken und vergeuden ihr Geld. Und dass es nicht nur im Feenreich, sondern auch bei den Menschen so zugeht, erfährt der Zuschauer durch Vermittlung des Erzählers anhand von fünf exemplarischen Szenen. Lumpazivagabundus hat Frauen, Männer und sogar junge Leute zum Bösen verführt. Da werden Freundschaften aufgekündigt, Vorurteile geschürt und Treue zwischen Eheleuten in Frage gestellt. Kurzum: Unfriede, Streit, Geldgier, Lüge und Egoismus bestimmen das Leben der Menschen auf der Erde.
Wieder zurück im Feenreich: Entsetzt hat Stellaris das Treiben auf der Erde beobachtet. So könne es nicht bleiben, meint sie und bittet daher die Glücksgöttin Fortuna, wenigstens im Feenreich wieder Ordnung zu schaffen und den Feenkindern das verlorene Geld zurückzugeben. Fortuna tut dies auch, aber Lumpazivagabundus spottet nur darüber und betont, dass Reichtum und Geld niemanden zu einem besseren Leben führen werden. Hilaris, einer der jungen Leute, bestätigt dies sogleich und verkündet, dies vermöge nur die Liebe. Daher sei er bereit, sich zu wandeln, wenn er Brillantine, die Tochter der Fortuna, heiraten dürfe. Fortuna lehnt dies ab, obwohl ihre Gegenspielerin, die Fee Amorosa, die Beschützerin der wahren Liebe, das junge Paar unterstützt.
Letztlich einigt man sich und schließt eine Wette ab: Drei Menschen, die nicht gerade ein vorbildliches Leben führen, sollen von Fortuna mit Reichtum überschüttet werden. Wenn nur zwei von ihnen das Geld richtig einsetzen und so zu einem besseren Leben finden, dann hat Fortuna gewonnen, Hilaris und Brillantine müssen sich trennen. Nützen aber zwei diesen Reichtum nicht und halten an ihrem schlechten Lebenswandel fest, dann ist Amorosa Siegerin und einer Heirat der Liebenden steht nichts im Weg.
Im Folgenden lernen wir die drei verarmten Figuren der Menschenwelt kennen: die gefühlvolle, aber unglückliche Frau Liebhold, die verschwenderische, hochmütige Frau Stolzer und den wehmütigen, melancholischen Herrn Bangemann. Gemäß dem vereinbarten Plan wird ihnen ein großer Lotteriegewinn zuteil, aber nur Frau Liebhold vermag die Gunst des Augenblicks zu nutzen. Sie findet zu einem glücklichen Leben, während die beiden anderen ihre Chance verspielen. Geld hat sie nicht glücklich gemacht. So ist das Spiel entschieden: Amorosa hat gewonnen, Fortuna muss ihre Niederlage einräumen, Hilaris und Brillantine dürfen heiraten.
Zudem gibt Amorosa ihre Hoffnung nicht auf, dass irgendwann einmal alle Menschen erkennen werden, „was richtig im Leben und was das Wesentliche ist“. Lumpazivagabundus soll daher verbannt werden, nicht nur aus der Feenwelt, sondern auch aus der Menschenwelt.

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